Unter dem Motto „… wenn das Schiff zu kentern droht“ fand in diesem Jahr die Pflegefachtagung 2025 der LWL-Kliniken statt – mit einem spannenden Beitrag unserer Ortsgruppe
Im Rahmen eines Impulsvortrages lud Niklas Tschäschke zu einem außergewöhnlichen Perspektivwechsel ein:
Wie lassen sich Erfahrungen aus der Wasserrettung auf den Pflegealltag übertragen?
Was passiert, wenn Sekunden über Leben entscheiden – und wie gehen Helfende mit diesen Extremsituationen um?
Der Vortrag bot einen eindrucksvollen Einblick in reale Rettungseinsätze, die mentale Vorbereitung auf Notfälle und den Umgang mit deren Nachwirkungen. Ziel war es, Parallelen zwischen Rettungseinsätzen im Wasser und kritischen Momenten in der Pflege aufzuzeigen – und so voneinander zu lernen.
Austausch in der Arbeitsgruppe „Die Sekunden zwischen Leben und Tod“
Im Anschluss leitete die DLRG Recklinghausen die Arbeitsgruppe 6 mit dem Thema
„Die Sekunden zwischen Leben und Tod – Reflexion eines Rettungseinsatzes und Übertragung auf die pflegerische Praxis“.
Dabei ging es um:
ein reales Fallbeispiel aus der Wasserrettung,
den Austausch über emotionale und körperliche Belastungen in Notsituationen,
und die gemeinsame Diskussion über Parallelen zwischen Pflege und Rettung – etwa beim Umgang mit Angst, Verantwortung und schnellem Handeln.
Verbindung von Erfahrung und Empathie
Die Teilnehmenden zeigten großes Interesse an den Erfahrungen aus der Wasserrettung und erlebten, wie ähnlich die Herausforderungen in helfenden Berufen sind.
Ob am Wasser, im Krankenhaus oder in der Pflegeeinrichtung – überall gilt:
Helfende müssen funktionieren, fühlen und zugleich stark bleiben.
Gemeinsam stark – über Berufsgrenzen hinaus
Wir danken den LWL-Kliniken herzlich für die Einladung und den offenen, wertschätzenden Austausch. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wertvoll es ist, über den Tellerrand zu schauen – und dass wir alle am selben Ziel arbeiten: Menschen in Not sicher zu helfen

